Karl Bienenstein: "Dein Lied"
Ich kann es nicht vergessen
dein Lied aus jener Nacht;
es hat mir unermessen
vie Glück und Weh gebracht.
Wenn still auf Schlummerschwingen
die Mondnacht erdwärts zieht,
dann hör ich leise klingen
dein wunderbares Lied.
Bald klingt´s wie Lerchenschlagen:
"Auf ewig, ewig dein!"
Dann hör ich´s wieder klagen:
"Es hat nicht sollen sein!"